Zum zweiten Mal wurde am 30. April in Walsdorf ein Maibaum aufgestellt. Trotz düsterer Wettervorhersagen machte sich der Festzug vom Feuerwehrhaus, angeführt von der Lisberger Blaskapelle auf den Weg zum „Weißen Lamm", wo sie von zahlreichen Zuschauern und den beiden Jugendorchestern des Aurachtaler Blasmusikvereins erwartet wurden. Die Federführung beim Aufstellen übernahm in diesem Jahr der jüngste Verein des Ortskulturrings, die „Bulldogfreunde". Geschmückt wurde der Baum wie im letzten Jahr mit den Wappen bzw. Logos der einzelnen Ortsvereine. Kaum stand der Baum an Ort und Stelle, fielen die ersten Regentropfen und die Kapelle zog mit den Besuchern in den Saal der Gastwirtschaft. Die Vorsitzende des Aurachtaler Blasmusikvereins Beate Kramer begrüßte alle Anwesenden und bedankte sich bei der Lisberger Blaskapelle für ihr Kommen sowie bei allen Vorständen der Ortsvereine für die gute Zusammenarbeit. Mit einem großen Applaus wurde nun der zweite Bürgermeister Werner Auer belohnt, der mit einem beherzten Schlag das Festbierfass anstach. Jetzt übernahmen die „Aurachtaler Auerochsen" die Musik und heizten dem Publikum, das bis in den Mai hineintanzte und sang, ordentlich ein.
Aurachtaler Blasmusikverein
zündet musikalisches Feuerwerk
Von konzertanter Musik über böhmische Lieder von Ernst Mosch bis hin zu rockigen Klängen von Texas Lightning, für jede Altersstufe und jeden Geschmack war etwas dabei beim ersten Jahreskonzert „Auftakt" des Aurachtaler Blasmusik- vereins am 24.10.2009.
Bis auf den letzten Platz war die Turnhalle der Walsdorfer Schule besetzt, als das Hauptorchester zu dem Deutschmeister Regimentsmarsch in Formation in die Halle marschierte.
Mit „Adagietto" und „Zauberland" kündigte der Moderator des Abends Lutz Parisek zwei musikalische Leckerbissen für die Freunde konzertanter Blasmusik im ersten Teil des Konzertes an.
Danach waren die Jüngsten des Vereins, unsere Bläserklasse, an der Reihe. Die Zuhörer staunten nicht schlecht, was der Nachwuchs in nur einem Jahr bereits gelernt hat.
Wahre Begeisterungsstürme entfachte dann das Jugendorchester mit „Enjoy the moment", der Filmmelodie aus „Star Wars", „Meine erste Polka" und „YMCA".
Nach einer kurzen Pause, in der sich die Zuschauer stärken konnten gings weiter mit einem böhmischen Teil. „Der Falkenauer" hieß das erste Stück. Gemeint ist mit diesem flotten Marsch kein Geringerer als Ernst Mosch, der aus Falkenau stammt. Bei der anschließenden Ambosspolka konnten sich die Zuschauer an einer solistischen Einlage auf einem echten Amboss erfreuen. Der böhmische Wind wehte nun kräftig durch die Turnhalle und bildete den Abschluss des böhmischen Teils.
Als Schöpfer des Tijuana-Brass-Sounds gilt Herb Alpert, dessen Golden Hits die Zuschauer ebenso begeisterten wie die Stücke „I do, I do, I do" von der legendären Gruppe ABBA und „Brasil", bei dem unsere Schlagzeuger mit ihren heißen Rhythmen die Zuschauer nach Südamerika versetzten.
Den Abschluss des Konzertes bildete das Stück „One moment in time".
Anhaltender Applaus und stehende Ovationen sorgten für drei weitere Zugaben. „Hey Jude", wohl eines der meistgespielten Stücke der Beatles, „No, no never" von Texas lightning und die Polka „Wie ein Traum" von den Hergoldshäuser Musikanten.
Abschließend kann man wohl unbestritten behaupten, dass das erste Jahreskonzert eine Bereicherung für das kulturelle Leben der Walsdorfer Gemeinde bedeutete. Der Walsdorfer Blasmusikverein strebt deshalb auch an das Jahreskonzert als festen Bestandteil im Jahreskalender des Ortskulturringes zu etablieren.
Vom 30.05. bis 13.06.2009 war ein Großteil der Musiker unseres Vereins unterstützt von einigen Spielern unserer Nachbarvereine Lisberg und Schönbrunn auf Auslands- reise in Kroatien.
Bereits ein Jahr vorher hatten unsere ertse Vorsitzende, sowie die Schriftführerin und unser Notenwart Kontakte zur Blaskapelle „Gradska Glazba" in Biograd n. m. geknüpft (Man besuchte dort eine Musikprobe). So entstand die Idee einen Besuch mit unserer Kapelle und ein, zwei Konzerten mit einem Urlaub in Kroatien zu verbinden. Nach anfänglichem Zögern fanden sich doch genügend Musiker bereit, sich auf dieses Wagnis einzulassen, musste man doch einen großen Teil seines Jahresurlaubs dafür opfern. Als auf Werben unseres Dirigenten Reinhold Stärk noch einige Musiker unserer Nachbarvereine Lisberg und vor Allem Schönbrunn mit ins Boot stiegen, konnte der Fahrt nichts mehr im Wege stehen. Geplant und organisiert wurde die Fahrt von unserem Notenwart.
Leider konnte nicht wie ursprünglich geplant ein Bus gechartert werden, weil ein Teil unserer Musiker bereits nach einer Woche wegen anderer musikalischer Verpflichtungen wieder die Heimreise antreten wollten, während der Großteil der Mitreisenden die lange Fahrt nutzen und eine zweite Woche bleiben wollten. So musste man die Reise mit den Privatautos antreten.
Trotz vorheriger Informationsveranstaltung, auf der unter Anderem so Dinge wie Einreisebestimmungen, Grenzübergänge, Autobahngebühren und Fahrtroute besprochen wurden, verlief die Anreise bei manchen nicht ganz ohne Hindernisse.
Auch dieses Jahr fuhr der Aurachtaler Blasmusikverein wieder mit dem Bus zu einer traditionellen Schweinfurter Schlachtschüssel. Diesmal waren wir in einem Gasthaus in Zell. Das Gelage fing ganz langsam an und mancher schaute recht verdutzt, als der Wirt, der alle persönlich per Handschlag begrüßte, erklärte, es gäbe während der Schlachtschüssel kein Bier, sondern, wie die Tradition es gebiete, nur Wein.
Der lief aber dann schließlich auch nicht schlecht und spätestens als die „Präsidentin“ den singenden Wirt vom Keyboard verdrängt und unser Notenwart alle Gesangs-mikrofone in Besitz gebracht hatte, ...
Am Samstag, den 14.05.10 starteten an der Schule Walsdorf zwei Busse, voll besetzt mit fast 70 Musikern der Walsdorfer Blaskapelle und vielen treuen Fans. Seit Jahren beteiligen sich die Walsdorfer Musiker erfolgreich an den Wertungsspielen des Nordbayerischen Musikbundes und traten diesmal beim Bundesmusikfest in Küps an. Außer dem Hauptorchester und dem Jugendorchester, war am Samstag erstmalig auch die Bläserklasse 2008 mit 23 Kindern vertreten, die in der Grundstufe gemeldet wurde.
Nach den Auftritten der 3 Orchester versammelten sich alle Beteiligten im Festzelt, um mit großer Spannung die Bekanntgabe der Ergebnisse zu erwarten. Der Jubel war riesig, als der Vizepräsident des Nordbayerischen Musikbundes Herbert Lorenz die Bewertungen der einzelnen Kapellen verlas: Das Haupt-orchester erhielt in der Unterstufe die Bestnote „mit ausge-zeichnetem Erfolg", das Jugendorchester ebenfalls in der Unterstufe „mit sehr gutem Erfolg". Mit der höchsten Punktzahl allerdings wurde die Bläserklasse bewertet, die mit 96 Punkten „mit ausgezeichnetem Erfolg" abschnitt.
Jahreshauptversammlung 2010
Durchweg Angenehmes und Erfreuliches konnte die Vorsitzende des Vereins, Beate Kramer in ihrem Bericht verkünden. Nicht nur die steigende Mitgliederzahl (es sind inzwischen 240), sondern auch die Vielzahl der Auftritte und Ständchen zeige, dass der Verein fest ins Ortsgeschehen integriert ist, - ein volles Haus beim Jahreskonzert und beste Ergebnisse beim Wertungsspiel in Windheim waren die Ergebnisse harter musikalischer Arbeit. Gesellige und konzertante Angebote wechselten sich ab und sorgten auch für ein enormes Pensum an logistischer und körperlicher Arbeit. Daneben sei man mit der Kapelle nach Kroatien gefahren, habe diverse Festzüge in der Umgebung mit gestaltet, habe einen „Tanz in den Mai mit Maibaumaufstellen" aus der Taufe gehoben und konnte auch einige kirchliche Feiern umrahmen.
Die Hauptarbeit des Vereins liegt jedoch eindeutig auf der Nachwuchs- und Jugendarbeit. Mehr als 80 Jungmusiker spielen derzeit in 2 Flötengruppen, zwei Bläserklassen und der Minibigband. Letztere besteht inzwischen aus 42 Musikern und absolvierte im vergangenen Jahr erfolgreichbereits mehr Auftritte als das Hauptorchester.
Bei dieser Menge an Kindern und Jugendlichen freute sich Beate Kramer besonders, dass sich zwei engagierte Mütter gefunden haben, die die außermusikalische Betreuung übernahmen: Angi Marr und Diana Gumpert boten diverse Spiele- und Bastelnachmittage, halfen tatkräftig bei der Betreuung der Jungmusiker beim Probenwochenende und kümmerten sich auch sonst rührend um den Musiknachwuchs.
In ihrem Ausblick auf das Jahr 2010 konnte die Vorsitzende von einer ähnlich hohen Zahl von Auftritten wie 2009 ausgehen. Ein weiteres Wertungsspiel in Küps sei ebenso geplant wie ein weiterer Tanz in den Mai. Für die Zukunft sehe sie allmählich auftauchende Probleme mit der Finanzierung einer ständig wachsende Musikerzahl. Die Menge der Veranstaltungen, deren Erlöse in die Instrumente, Noten und Trachten für die Musiker flössen, lasse sich nicht noch mehr steigern. Zudem stießen die Vorstandsmitglieder an ihre zeitlichen und physischen Belastungsgrenzen. Die Ausgaben für den laufenden Betrieb der Kapellen würden andererseits beständig steigen und die Einnahmen durch Auftrittetrotzdem immer weniger werden.
Reinhold Stärk, der Dirigent des Aurachtaler Blasmusikvereins, lobte die zuverlässige und disziplinierte Probenarbeit der Musiker. Er freute sich nochmals über die Erfolge der einzelnen Gruppen bei den Wertungsspielen, forderte weitere Anstrengungen für die musikalischen Vorhaben des kommenden Jahres und wies auf einen weiteren Bedarf an Instrumenten und Noten hin. Der Probenraum in der Schule werde allmählich immer enger bei der wachsenden Anzahl von Musikern und man wäre der Gemeinde sehr dankbar, wenn schallschutztechnisch einige Verbesserungen vorgenommen werden könnten, zumal ja auch die Schule, die für die Bläserklassen zuständig ist, davon provitieren würde. Vor allem für die vielen Registerproben sei diese Maßnahme notwendig.
Die Finanzwartin des Vereins, Christine Hirt, musste den bisher recht erfreulichen Berichten allerdings einige Wermutstropfen beimischen. Trotz vieler Aktivitäten, Spenden und Einnahmen war erstmals die Kasse nicht im gewohnten Plus, ein - wenn auch nur vorübergehendes - Minus mahnte deutlich, dass die Ausgaben im kommenden Jahr nur mit spitzem Bleistift gerechnet werden dürften. Bei den anschließenden Neuwahlen der Vorstandschaft gab es folgende Ergebnisse: 1. Vorstand blieb Beate Kramer, 2. Vorstand blieb der Ehrendirigent des Vereins, Hans Fleischmann. Kasse: Christine Hirt, Schriftführer: Sandra Hagen, Zeugwart: Thomas Scharf, Notenwart: Michael Steppert und Eric Staudt, Aktivensprecher: Heike Hüttner. Klemens Schnappauf und Manfred Lechner wurden in den Beirat gewählt.
Am Samstag den 24. Oktober um 19:30 Uhr findet erstmalig ein Jahreskonzert des „Aurachtaler Blasmusikverein Walsdorf e.V." mit dem Motto „Auftakt" statt. Unter der Leitung des Dirigenten Reinhold Stärk werden die Bläserklasse 2008, die Mini-Bigband (Jugendorchester) und die Blaskapelle (Hauptorchester) des „Aurachtaler Blasmusikverein Walsdorf e.V." ein abwechs- lungsreiches und kurzweiliges Programm zum Besten geben.
Erstmalig haben sich die 25 Musikerinnen und Musiker des Hauptorchesters während eines Probenwochenendes in Teuschnitz musikalisch auf dieses erste eigene Jahreskonzert vorbereitet.
Die Bläserklasse 2008 des Musikvereins wird ihre einzelnen Instrumentalregister vorstellen und ihr Können unter Beweisen stellen. Besonders stolz ist man in Walsdorf wie bereits im Vorjahr über den zweifachen „ausgezeichneten Erfolg" des Jugendorchesters und des Hauptorchesters beim diesjährigen Wertungsspiel in Windheim imFrankenwald anlässlich des Oberfränkischen Bezirksmusikfestes des NBMB.
In der zur Konzerthalle umfunktionierten Schulturnhalle werden anlässlich des 10. Todestages von Ernst Mosch u. a. auch echte „Böhmische Leckerbissen" wie der Marsch „Der Falkenauer" oder „Böhmischer Wind" erklingen. Konzertant vorgetragene Melodien werden sich mit schmissigen Märschen abwechseln, gefolgt von rockigen Gesangstiteln. Verbringen sie nicht nur „One Moment in Time - Einen Moment der Zeit" in Walsdorf sondern zwei interessante und unterhaltsame Stunden mit der „Aurachtaler Blasmusik".
Auch für das leibliche Wohl ist in der Pause bestens gesorgt. Karten im Vorverkauf gibt es bei der Bäckerei Thomas Grubert und der Metzgerei Walter Uhl in Walsdorf, bei allen Musikern des Hauptorchesters sowie an der Abendkasse. Das Konzert beginnt um 19:30 Uhr, der Einlass ist ab 18:30 Uhr.
Aurachtaler Blasmusikverein
weiter im Aufwind
Wertungsspiel 2009: Jugendorchester und Hauptorchester erhielten Auszeich- nung beim Wertungsspiel in Windheim im Frankenwald.
Wie bereits im letzten Jahr nahmen unsere beiden Orchester auch in diesem Jahr wieder an einem Wertungsspiel teil.
Diesmal fand das Wertungsspiel in Windheim im Frankenald statt. Da man diesmal viel weiter fahren musste (im Jahr vorher war das Wertungsspiel in Gundelsheim ), wurde kurzerhand ein großer Bus der Fa. Metzner gechartert, den unser Vereins-mitglied Roland Klimsa besetzt mit den beiden Orchestern und zahlreichen Fans sicher zum ca. 100 km entfernten Ziel chauffierte.
Die erste Vorsitzende des Aurachtaler Blasmusikvereins Beate Kramer begrüßte alle Anwesenden zur Jahreshauptversammlung und bat zu Beginn, sich zu erheben und den Verstorbenen zu gedenken. Nach dem Verlesen des Protokolls der letztjährigen General-versammlung durch die Schriftführerin Sandra Hagen folgte der Bericht der ersten Vorsitzenden.
„Hinter uns liegt ein aufregendes, arbeitsintensives und sehr erfolgreiches Jahr.“
Höhepunkt war die Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 30jährigen Bestehens des Vereins, die Mitte Juli in der neuen Vereinshalle des Ortskulturrings durchgeführt wurde. Die dreitägigen Feierlichkeiten zogen mit einem abwechslungsreichen Programm viele Besucher an.Beteiligt waren viele Walsdorfer Musikgruppen und auswärtige Kapellen wie die Bischberger und die Schönbrunner Musikvereine und „Das Böhmische Feuer“.Die Bands „Second hand“, „Aua“ und „Tutti frutti“ sorgten bei ihren Auftritten für beste Stimmung und ließen sich auch durch einen gewaltigen Regenschauer nicht aus der Ruhe bringen. Bei strahlendem Wetter glänzten am Sonntag nach dem Festgottesdienst auch die kleinsten Musiker des Vereins und nahmen stolz den Junior – Award, der von Klaus Bank vom Nordbayerischen Musikbund überreicht wurde, entgegen. Beate Kramer lobte vor allem die zuverlässige Mitarbeit und den großen Zusammenhalt der Musiker und ihrer Familien, ohne welche diese Großveranstaltung nicht durchführbar gewesen wäre. Auch die anderen jährlichen Veranstaltungen wie das Weinfest und das Standkonzert seien sehr erfolgreich verlaufen.